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Version 0.10.0

Zahlungsanbieter gleichberechtigt: Stripe und PayPal sind jetzt Plugins, die mit dem Shop ausgeliefert werden, neben Ihren manuellen Zahlarten. Bestehende Verbindungen, Webhooks und Bestellungen funktionieren ohne Ihr Zutun weiter. Nach dem Update fragen einmalig das Newsletter-Plugin („Newsletter-Einwilligung eintragen“) und die Wunschliste („Produkte lesen“) unter Plugins nach „Zugriff erlauben“.

Neu

  • Zahlungsanbieter sind gleichberechtigt: Stripe, PayPal, Ihre manuellen Zahlarten (Vorkasse, Rechnung, Nachnahme, Abholung) und künftige Anbieter-Plugins (z. B. Mollie, Klarna) stehen unter Einstellungen → Zahlungen nebeneinander, jeweils mit eigener Einrichtung. Die Reihenfolge der Zahlarten im Checkout legen Sie selbst fest; pro Zahlart einstellbar, für welche Länder, Bestellwerte oder Regeln sie angeboten wird.
  • Erstattungen und Zahlungsprüfungen laufen automatisch über den Anbieter, über den bezahlt wurde; die Bestellung zeigt Anbieter und Transaktion (mit Link ins Anbieter-Dashboard). Autorisierte Zahlungen lassen sich direkt in der Bestellung einziehen („Zahlung einziehen“).
  • Datenschutzerklärung, Auftragsverarbeiter-Liste, AGB und Versand-&-Zahlungs-Seite nennen genau die Zahlungsanbieter, die Sie aktiviert haben.
  • Entwürfe, Angebote und Rechnungen an einem Ort: „Manuelle Rechnungen“ ist kein Plugin mehr, sondern Teil von Bestellungen → Entwürfe – mit den Bereichen Entwürfe, Angebote (offen / angenommen / abgelaufen) und Offene Rechnungen inkl. Summen „offen“ und „überfällig“. Wer „Manuelle Rechnungen“ genutzt hat, findet nach dem Update alle Vorgänge als Entwürfe, ihre Bestellungen als normale Shop-Bestellungen mit allen Aktionen, Zahlungen im Zahlungsverlauf und Angebote gespeichert; ausgestellte Rechnungen bleiben unverändert, alte Links führen weiter. Für alle Tarife verfügbar.
  • Individuelle Positionen im Entwurf: freie Positionen mit Einheit und Kommamengen (z. B. 2,5 Std.), Zuschläge und Rabatte als Betrag oder in Prozent (auf Artikel oder Artikel + Versand, z. B. „Expresszuschlag 10 %“, anteilig auf die Steuersätze verteilt), Netto- oder Bruttopreise, Reverse Charge / steuerfreie Ausfuhr mit Vorschlag passend zur Adresse, Leistungsdatum oder -zeitraum, Bestell- und Kundennummer, eigene Einleitung und Schlusstext. Normale Entwürfe wechseln per „Individuell bearbeiten“ – die Preise bleiben gleich.
  • Angebote werden gespeichert: Nummer, Inhalt und Gültigkeit (einstellbar) bleiben fest; per E-Mail senden, als angenommen oder abgelehnt markieren – wird der Entwurf zur Bestellung, gilt das Angebot als angenommen.
  • Abschließen, wie es passt: Zahlungslink, Rechnung mit Zahlungsziel, Anzahlungsrechnung (Prozent oder Betrag), Vorkasse oder bereits bezahlt – immer als normale Shop-Bestellung mit Zahlungseingang, Erstattung, Retoure, Bearbeiten und Rechnungsversand.
  • Anzahlungs- und Schlussrechnung an jeder unbezahlten Bestellung auf Rechnung oder Vorkasse: Die Schlussrechnung zieht alle Anzahlungen samt Umsatzsteuer ab (§ 14 Abs. 5 UStG) und entsteht automatisch, sobald alles bezahlt ist. Storno per Stornorechnung an der Bestellung (neue Nummer, Original bleibt unverändert).
  • Zahlungseingänge je Rechnung: Teilzahlungen mit Zahlungsweg und Rechnung; jede Rechnung zeigt offen / teilweise bezahlt / bezahlt / überfällig, die Bestellliste „Teilweise bezahlt“; Zahlungserinnerung je überfälliger Rechnung als PDF und E-Mail; neue Aufgabe „Rechnungen überfällig“ in der Übersicht.
  • Plugins arbeiten dort, wo Sie sie suchen: Kontaktanfragen und Newsletter unter Kunden, Bewertungen im Produkt und unter Produkte, Rechtstexte, Datenschutz & Cookies sowie Widerruf & Garantie unter Einstellungen → Rechtliches & Impressum – statt eines eigenen „Apps“-Bereichs. Die Kundenseite zeigt, was Plugins zum Kunden wissen (Kontaktanfragen, Newsletter-Nachweis, Wunschliste, Datenschutzanfragen, Kündigungen); Listen zeigen ihre Kennzeichnungen und Filter; offene Aufgaben (Bewertungen, Etsy-Konflikte, Umweltaussagen, Anfragen, Kündigungen) erscheinen im Dashboard.
  • Newsletter: Liste unter Kunden → Newsletter mit Kennzahlen, Filtern und CSV-Export für Ihr E-Mail-Tool. Nach bestätigtem Double-Opt-in steht die Einwilligung mit Zeitpunkt und Nachweis beim Kunden (Kundenliste, Filter, Export, Automationen); beim Abmelden wird sie widerrufen. Neue Berechtigung „Newsletter-Einwilligung eintragen“ (einmal unter Plugins erlauben).
  • Newsletter schreiben und versenden: Kampagnen unter Kunden → Newsletter → Kampagnen – im E-Mail-Editor im Design Ihres Shops, mit Produktblöcken, Vorschau und Testmail an sich selbst. Zielgruppe (bestätigte Abonnenten, nach Sprache, Gruppe, Tags oder gekauften Produkten) mit Live-Zählung, sofort senden oder planen, Fortschritt live verfolgen, pausieren, fortsetzen oder abbrechen; danach Kennzahlen zu Versand, Zustellfehlern und Abmeldungen. Abmelden geht mit einem Klick, auch direkt im E-Mail-Programm (List-Unsubscribe).
  • Versandlimits für E-Mails: Unter Einstellungen → E-Mails → Mailserver legen Sie fest, wie viele E-Mails pro Stunde höchstens rausgehen (gesamt) und wie viele davon Newsletter sein dürfen. Was darüber hinausgeht, wartet in der Warteschlange und geht raus, sobald wieder Platz ist – nichts geht verloren. Bestellbestätigungen und andere wichtige E-Mails haben immer Vorrang; Newsletter werden gleichmäßig über die Stunde verteilt und pausieren zuerst, wenn das Limit fast erreicht ist.
  • Auslastung im Versandprotokoll: „Diese Stunde: 180 / 300, davon Newsletter 120 / 200“, und bei wartenden E-Mails, ab wann sie rausgehen.
  • Plattform: Der Betreiber legt die Limits des Plattform-Mailservers und einen Anteil pro Shop fest (Plattform → Einstellungen → „Versandlimits je Shop“); Shops ohne eigenen Mailserver sehen ihre Limits und die Auslastung unter Einstellungen → E-Mails.
  • Bewertungen im Produkt: eigener Reiter mit Freigabe, Übersicht unter Produkte → Bewertungen, Durchschnitt und „zu prüfen“ in der Produktliste.
  • Wunschliste: Herz-Symbol im Kopfbereich, gespeichert im Kundenkonto, Übersicht „am häufigsten gemerkt“ unter Analysen.

Behoben

  • Kündigungsbutton (§ 312k BGB): Jede Kündigung wird mit Zeitpunkt und Nachweis gespeichert, der Kunde erhält sofort eine Eingangsbestätigung mit Vertragsende. Ausgeführt wird nur, was eindeutig vom Vertragspartner stammt: die ordentliche Kündigung eines angemeldeten Kunden für sein eigenes Abo sofort; Gäste bestätigen per Link aus der Eingangsbestätigung. Außerordentliche und nicht eindeutig zugeordnete Kündigungen erscheinen zur Prüfung. Ein leeres Vertragsfeld kündigt nie mehr alle Abos – bisher konnte jeder mit Name und E-Mail-Adresse fremde Abos beenden.
  • Datenauskunft und Löschung (DSGVO): Der Link aus der E-Mail öffnet eine Bestätigungsseite – E-Mail-Programme, die Links vorab öffnen, lösen nichts mehr aus. Für die Löschung geben Kunden ihre E-Mail-Adresse erneut ein und bestätigen, dass sie endgültig ist.
  • Widerrufsbutton: Ausgeschlossene Artikel (z. B. personalisierte Ware) lassen sich nicht mitwiderrufen, ohne Auswahl gibt es einen Hinweis statt eines Widerrufs der ganzen Bestellung; Bestätigung, Bestellverlauf und Retoure enthalten genau die widerrufenen Artikel.
  • Produktbewertungen: „Verifizierter Kauf“ nur noch bei nachgewiesenem Kauf (Kundenkonto oder persönlicher Bewertungslink auf der Bestellseite); Bewertungen ohne Kaufnachweis werden nie automatisch veröffentlicht. Der Echtheitshinweis im Shop erklärt die Prüfung. Moderation per Button mit Rückfrage, die Liste zeigt das Produkt; das Formular nennt den Grund, wenn eine Bewertung nicht angenommen wird.
  • Kontaktanfragen: Markieren und Löschen per Button statt Link, Löschen mit Rückfrage.
  • Newsletter: Spam-Schutz und höchstens eine Bestätigungs-E-Mail alle 10 Minuten pro Adresse; Bestätigen und Abmelden per Button auf einer eigenen Seite; die Bestätigungs-E-Mail enthält einen dauerhaft gültigen Abmeldelink.
  • Fehlende Bestätigung nach der zweiten Aktion: Wer auf derselben Seite nacheinander zwei Aktionen ausführt (z. B. erst die Schlussrechnung erstellt, dann den Zahlungseingang bucht), sieht jetzt auch für die zweite die Bestätigung unten rechts.
  • Newsletter-Anmeldungen im englischen (oder einem anderen) Shop erhalten Bestätigung und Newsletter jetzt in dieser Sprache statt in der Standardsprache.
  • Erste E-Mail nach dem Einrichten des Mailservers: schlägt nicht mehr fälschlich mit „Kein Mailserver eingerichtet“ fehl.

Verbessert

  • Kleinunternehmer (§ 19 UStG): Entwurf, Angebot und Rechnung zeigen keine Steuersätze und keine Umsatzsteuer mehr, nur den § 19-Hinweis; die E-Rechnung nutzt Kategorie E.
  • Plugin-Einstellungen in den Einstellungen: jeweils an passender Stelle; das Zahnrad auf der Plugin-Karte führt direkt dorthin, „Öffnen“ zum Bereich des Plugins. Plugins-Seite mit eigenen Symbolen, Installieren im Dialog, auf dem Smartphone ohne seitliches Scrollen. Plugin-Seiten mit Seitentitel, Zurück-Pfeil und Aktionen im Seitenkopf.
  • Produkt → Rechtliches: eine Karte pro Thema (z. B. „Produktsicherheit (GPSR)“) statt einer Karte pro Plugin. Automatisch erstellte Seiten nennen das erstellende Plugin und verlinken seine Optionen.
  • Rechtstexte an einem Ort: Eigene AGB-/Widerrufs-/Versandtexte aus den Plugin-Einstellungen wurden in die Seiten übernommen; bearbeitet wird nur noch dort. „Verträge hier kündigen“ erscheint nur, wenn Sie Abos verkaufen.
  • Datenschutz & Cookies: Einwilligungen gezählt statt Stichprobe, Verarbeiter automatisch aus dem, was der Shop wirklich nutzt; Anfragen mit dem Kunden verknüpft.
  • Shop: Newsletter-Häkchen in der Kasse und Newsletter-Abschnitte nur bei aktivem Newsletter-Plugin; die Fußzeile der Kasse zeigt nur die rechtlichen Links; „Vertrag widerrufen“ steht in der Fußzeile.
  • Widerrufe stehen nur noch unter Retouren; an der Bestellung zeigt eine Karte „Widerruf erklärt am …“ als Nachweis.
  • Plugins deaktivieren: Bei Rechts-Plugins („Deutsches Recht“, „EU-Verbraucherrecht“ …) fragt der Shop vorher nach und nennt, was danach im Checkout fehlt.
  • Plugin-Berechtigungen: Plugins können nur noch auf die Daten zugreifen, für die sie eine Berechtigung haben – auch über ältere Schnittstellen; Änderungen durch Plugins stehen im Protokoll. Die mitgelieferten Plugins verlangen nur noch, was sie brauchen. Neue Berechtigung „Abonnements kündigen“. Bestehende Shops müssen nichts neu freigeben.
  • Mitarbeiter-Berechtigungen für Plugin-Seiten: Kontaktanfragen, DSGVO, Newsletter und Kündigungen brauchen „Kunden“, Widerrufe „Bestellungen“, Bewertungen „Inhalte“ – nicht mehr „Plugins“.
  • Neue Benachrichtigung „Kündigung“ unter Einstellungen → E-Mails; Widerrufe kommen über „Retoure / Widerruf“.
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